17. Tag: Ruhetag in Amsterdam
AMSTERDAM - d i e Stadt der Fahrradfahrer!!!
Stimmt! Und doch bin ich noch selten so ungern Rad gefahren, wie heute in dieser Stadt. Zum einen, weil die Berufspendler unheimlich "heizen" - immer im Stress. Ich dagegen gemütlich sightseeing machen wollte. Zum Andern, dürfen auf den Radwegen, Mopeds, Motorroller, ja sogar die kleinen Miniautos fahren. Und alle wollen immer und ständig an dir vorbei. Und die Radwege sind schmal, und rechts neben dir unberechenbare Fußgängergruppen, die auch schon mal, einen Schritt auf den Radweg machen.
Ich komme gerade vom Abendessen. Das Lokal liegt an einem viel befahrenen Radweg. "An" ist nicht ganz richtig. Der Radweg geht durch das Lokal, denn auf der Seite an der Straße sind auch noch Tische. Ich frage, den Kellner, "seems pretty dangerous" - Er nickt. "Never hurry! It´s deadly!"
Heute Morgen beginne ich mein heutiges Kulturprogramm völlig entspannt. Fürs Rijksmuseum und das Stedelijk habe ich Karten online bestellen können. Das van Gogh ist heute komplett ausgebucht.
Zwei "Großkaliber" sollten reichen!
Ich radle entspannt los. Und bin gleich im Stress. Am Park neben dem Hotel biege ich gleich rechts ab. Erst einmal eine Runde TaiChi!!
Der Park ist ein "Wandelpark" - also keine Fahrräder!
Gut!
Jetzt kann mich nichts mehr schocken - auf den nächsten 2 km.
Das Rijksmuseum um 9:30 ist noch wenig besucht.
Kühle halbdunkle Museumsräume sind genau das richtige an so einem Tag. Ich lasse mir heute viel Zeit. Das Museum hat mehr als nur Rembrandt zu bieten.
Ach ja, in Leiden habe ich Rembrandt Hermann genannt. Sein richtiger Vorname ist natürlich Harmenz, eigentlich auch schon nicht richtig sondern Harmenszoon, d.h. "dem" Harmen "sein" Sohn,
der Vater war Harmen Gerritszoon van Rijn - und der war der Sohn vom Gerrit. Wie sein Taufname war, scheint nicht bekannt zu sein, "Paul" war es jedenfalls nicht.
Harmenz bedeutet der "Krieger"- Hermann, der Heermann auch, so kam ich drauf Harmenzsoon - Hermann zu nennen.
Egal.
Ich weiß gar nicht wo ich beginnen soll. So viele umwerfende Eindrücke - und schließlich will ich nicht, dass ihr trotz meiner Begeisterung langsam hinweg dämmert.
Also nur einige ganz wenige Eindrücke.
Das erste Bild das mich total gefangen nahm
Es stammt von Jan Veth (1885) und stellt seine 3 Schwestern dar - "still living at home", wie in der Bilderklärung steht. So viel Leid, so viel Verbitterung, so viel Fremdbestimmtes Leben - es nimmt einem fast den Atem. Ich gehe davon aus, dass links die älteste Schwester ist, die Jüngste in der Mitte. Die Älteste hat die "entspanntesten" Züge. Sie hat sich mit Ihrem Schicksal abgefunden. Die Mittlere ist voll von Verbitterung und Wut, und die Jüngste sieht einfach keine Zukunft. Protestantische Rechtschaffenheit. Despotischer Hausherr. Wer schreibt einen Roman über diese 3 Frauen. Das Bild wird mich noch lange verfolgen!
Dann haben mich der Raum mit den Dioramen in Beschlag genommen. Dutzende von Darstellungen aus den holländischen Kolonien. In ihrer kolonialen Überheblichkeit sehr entlarvend.
So stellte man sich in Holland das Leben auf einer Tabakplantage in Batavia vor. Nach harter Arbeit, tanzt der Negersklave, wie es so seine Art ist, am "Feierabend"! Oh Mann!
An diesem Bild gefällt mir vor allem der Blick des Hundes. Bewundert er seinen Herrn? Irgendwie hat er einen ironischen Zug um den Mund. Weil sich sein Alpha-Rüde in Ausgehuniform geworfen hat? Oder weil sie hinter ihm im Atelier eine Düne aufgebaut haben, und er seinen Chef fragen will, was das ganze soll und ob er vielleicht mal kurz hinter die Düne darf?
Dabei ist der Porträtierte Wilhelm II für Holland eine wichtige Person. Er hat 1848, als die Monarchien in Europa zitterten, auf seine königlichen Privilegien verzichtet und der Parlamentarischen Demokratie den Weg frei gemacht.
Ja, Mannes Hitparade fällt ein wenige seltsam aus. Und es wird noch seltsamer.
Das war mein absolutes Lieblingsbild. Sehr Ihr, was ich sehe? Wohin gehört der blaue Ärmel? Und wohin fasst die Hand? Soso, ich dachte immer Engel interessierten sich nicht für knackige Männerhintern!!!
Ist dem Mann, dessen Gesicht links vom grünen Flügel zu sehen ist, etwas aufgefallen? Er schaut so streng.
Und der von uns ertappte Engel, der uns direkt anschaut, was sagt er zu uns?
Da würde ich gerne Eure Meinung hören!!
(Meine Version lautet: "Pst! Verratet mich nicht, wenn Ihr Glück habt, schiebe ich Euch auch ins Paradies!"
Das Bild ist von Lucas de Leiden, und nur vorübergehend hier zu sehen, aber welch ein Meisterwerk! Kein Zweifel von Italien beeinflusst, aber viel fantasievoller.
Es geht wieder einmal um das jüngste Gericht. Auf der linken Seite, das haben wir gesehen, bekommen Männer auch schon mal eine nette Hand auf den Po gelegt , rechts dagegen, die Verdammten...
das kennt Ihr ja aus anderen Bildern.
Ich könnte noch eine ganze zeitlang so weiter machen. Aber eines noch aus dem Rijksmuseum. Ich habe die holländischen Genrebilder, bis auf die vom Bauernbreughel, immer ein wenig als kommerzielle Belustigung des städtischen Bürgertums auf Kosten des tumben Landvolkes betrachtet. Aber da bin ich wohl richtig falsch gelegen. Heute habe ich wirklich viel gelernt.
Es geht fast immer um protestantische Ethik.
Die Bauernhochzeiten, die Kneipenszenen, das Kartenspiel, das Tabaktrinken, ist immer protestantisches Programm gegen Völlerei, Unzucht und weltliche Genüsse, die man nicht einfach so wegbeichten kann und hinterher wieder so weitermachen wie gehabt.
In solchen Genreszenen steckt oft viel mehr. Das Bild ist etwas klein geraten, sorry. Aber vielleicht erkennt ihr trotzdem was ich meine. Auf den ersten Blick vergnügt sich das gehobene Bürgertum auf dem Eis. Gediegene Kleidung und Pelz schütz vor der Kälte. Im Vordergrund in der Mitte aber steht ein Bettler mit rotem Umhang und schlechtem Schuhwerk, der auf dem Eis kaum vorwärts kommt. Links haben Männer ein Loch ins Eis gegraben, um Fische zu Angeln. Nicht als Hobby, sondern aus Notwendigkeit. Und hinten rechts, droht der Galgen, mit drei Gehängten.
Eine Gesellschaft bewegt sich auf dünnem Eis!!
Und eine Warnung, sich seines Wohlstandes nicht allzu sicher zu sein, findet man in jedem dieser "harmlosen" Bilder, wenn man erst einmal auf die Spur gekommen ist. Diese fröhliche Trinkgesellschaft in feinem Zwirn, feiert - im Hintergrund an der Wand ein Bild von der Sintflut!!
Man, ich hätte bis heute nicht gedacht, dass diese Malerei so topp aktuell ist.
Selbst in einem harmlosen Stilleben steckt alles drin.
Das hier ist der Hammer zum holländischen Dauerthema, Protestantismus gegen Katholizismus. Es heißt die "Seelenfischer". Links die Protestantischen, da steigen geläuterte Seelen, nackt wie der Herr sie schuf, in das Boot der einzig rechtmäßigen Kirche, im Hintergrund bringen die katholischen "Würdenträger" das Seelenfischerboot fast zum Kentern, sogar der Gekreuzigte (ein Kruzifix) fällt vom Boot und geht Baden. Links die protestantische Welt, mit grünen Bäumen und geordneten Verhältnissen. Rechts verdorrte Bäume und alles in roten Ornat, "römische Schmarotzer". Wenn das kein gelungener Propagandafilm ist!!
Und ein allerletztes aus dem Rijksmuseum.
Wenn ich nach Hause komme, muss ich mal ein paar Kartons aufmachen, ob ich diesen Raubdruck wohl noch finde?
Wie komme ich aus dieser Schleife? Wenn ich jetzt nicht aufpasse, wird die heutige Ausgabe vom Blog eine ganze Kunstzeitschrift.
Also:
Gefallen hat mir seehr, sehr gut eine Sonderausstellung zu Künstlern aus postsozialistischen Ländern.
Supergut gefallen hat mir die Ausstellung von Studio Drift! So genial auf der Rasierklinge zu reiten. Auf der einen Seite Poesie und auf der anderen Kitsch, das hat was, selbst, wenn das eine oder andere "fast" auf der falschen Seite landet. Einfach wunderschöne kinetische Objekte, Filme, Virtual Reality Lichtinstallationen. Das Publikum geht vor dieser Gruppe in die Knie.
Das muss man gesehen haben.
Und zum Schluss: die Präsentation der Sammlung des Stedelijk. Ich fahre runter zur "base" - und bin völlig verblüfft. So eine Ausstellungskonzeption habe ich nach gar nie gesehen. Auf den ersten Blick: ein wirrer Haufen von disparaten Bildern, Objekten. Beckmann und daneben Eamesstühle, Picasso und davor der Dornröschensarg von Braun. Poptapeten und eine Kienholzinstallation. Nach dem ersten Schock, verstehe ich das Anliegen und bin begeistert. So gut selbsterklärend habe ich die Kunst des 20.Jahrhunderts noch nie präsentiert bekommen. Große Klasse.
Keine Bilder mehr. Aus. Schluss. Fertig.
Danach wage ich es noch einmal mich auf die große Fahrradachterbahn zu begeben. Es ist heiß, ich radle kreuz und quer. Ich suche nichts und finde an jeder Ecke Neues.
Diese gigantischen Fahrradinstallationen sind ehrlich gesagt kein Highlight im Stadtraum. Zumal ich, grob geschätzt, 15 % für Schrott halte. Wie viel Fahrräder wohl jedes Jahr aus den Grachten geholt werden? Wie viel Hundertschaften wohl den Fahrradschrott entsorgen?
Und dabei hat man den Eindruck, dass der innerstädtische Autoverkehr immer noch enorm ist.
Ich habe heute viel von Amsterdam gesehen vieles, das ich noch nicht kannte. Ich habe heute enorm viel Neues gelernt.
Und ich habe auch herausbekommen, warum halb Amsterdam mit rosa Ballons und mit Regenbogenfahnen geschmückt ist. Diese Woche ist "Gay Pride" in Amsterdam, und am Sonntag ist die große "Gay Pride Parade" auf den Grachten - auf Schiffen und Booten. Laut Programm nehmen 71 offizielle Boote teil. Den Abschluss des offiziellen Umzugs bildet das Boot der "lesbischen Indoorfußballerinnen" Amsterdams.
Schade, das hätte ich gern gesehen. Aber bis Sonntag in Amsterdam zu bleiben, das kommt dann doch etwas zu teuer!!!
Sollte ich euch mit Kunst zugeschüttet haben, verzeiht mir, und haltet es meiner Begeisterung zu gute.
Bleibt mir gewogen,
und schaut Morgen wieder rein!
Ist dem Mann, dessen Gesicht links vom grünen Flügel zu sehen ist, etwas aufgefallen? Er schaut so streng.
Und der von uns ertappte Engel, der uns direkt anschaut, was sagt er zu uns?
Da würde ich gerne Eure Meinung hören!!
(Meine Version lautet: "Pst! Verratet mich nicht, wenn Ihr Glück habt, schiebe ich Euch auch ins Paradies!"
Das Bild ist von Lucas de Leiden, und nur vorübergehend hier zu sehen, aber welch ein Meisterwerk! Kein Zweifel von Italien beeinflusst, aber viel fantasievoller.
Es geht wieder einmal um das jüngste Gericht. Auf der linken Seite, das haben wir gesehen, bekommen Männer auch schon mal eine nette Hand auf den Po gelegt , rechts dagegen, die Verdammten...
das kennt Ihr ja aus anderen Bildern.
Ich könnte noch eine ganze zeitlang so weiter machen. Aber eines noch aus dem Rijksmuseum. Ich habe die holländischen Genrebilder, bis auf die vom Bauernbreughel, immer ein wenig als kommerzielle Belustigung des städtischen Bürgertums auf Kosten des tumben Landvolkes betrachtet. Aber da bin ich wohl richtig falsch gelegen. Heute habe ich wirklich viel gelernt.
Es geht fast immer um protestantische Ethik.
Die Bauernhochzeiten, die Kneipenszenen, das Kartenspiel, das Tabaktrinken, ist immer protestantisches Programm gegen Völlerei, Unzucht und weltliche Genüsse, die man nicht einfach so wegbeichten kann und hinterher wieder so weitermachen wie gehabt.
In solchen Genreszenen steckt oft viel mehr. Das Bild ist etwas klein geraten, sorry. Aber vielleicht erkennt ihr trotzdem was ich meine. Auf den ersten Blick vergnügt sich das gehobene Bürgertum auf dem Eis. Gediegene Kleidung und Pelz schütz vor der Kälte. Im Vordergrund in der Mitte aber steht ein Bettler mit rotem Umhang und schlechtem Schuhwerk, der auf dem Eis kaum vorwärts kommt. Links haben Männer ein Loch ins Eis gegraben, um Fische zu Angeln. Nicht als Hobby, sondern aus Notwendigkeit. Und hinten rechts, droht der Galgen, mit drei Gehängten.
Eine Gesellschaft bewegt sich auf dünnem Eis!!
Man, ich hätte bis heute nicht gedacht, dass diese Malerei so topp aktuell ist.
Selbst in einem harmlosen Stilleben steckt alles drin.
Die Tulpe rechts mit den roten "Flammen" ist eindeutig eine "Semper Augustus" - die teurste Tulpe aller Zeiten, die um 1630 rum, die erste Spekulationsblase zum Platzen gebracht hat. "Tulpenfieber" nannte man das, irrwitzige Preise wurden für einzelne Zwiebeln gezahlt. Kein Wunder, dass der Frosch den Löffel abgibt, ob so viel Größenwahns!
Ach, ich hätte heute noch so viel zu zeigen! Ich weiß,.. weniger ist meistens mehr. Aber 2 Bilder noch, ok?
Und ein allerletztes aus dem Rijksmuseum.
Geht man in protestantische Kirchen, bzw. in protestantisch umgewandelte ehemals Katholische Kirchen, dann sieht man noch heute die Folgen des nachreformatorischen Bildersturms.
Ich habe noch kein Bild bis heute gesehen, das die "Bilderstürmer" feiert! Hier wird gleich ein Heiliger von seinem Podest herunterpurzeln.
Und jetzt zum Gegenprogramm, ins Stedelijk. Moderne Kunst vom Feinsten.
Gut ein halbes Dutzend Sonderausstellungen und dazu noch die Präsentation der Sammlung. Ein Mammutprogramm. Aber wie gesagt, in den Hallen ist es kühl.
Zuerst, die Plakate habe ich ja auf der Reise schon mehrfach gesehen, die Sonderausstellung zum "Summer of 68", dem Hippie-Amsterdam, der Ikone der Befreiung in jeglicher Hinsicht.
Es ist schon ein bisschen bedrückend, wenn man feststellen muss, dass "die eigene Zeit" museal geworden ist. Ich habe wirklich sooo viel gekannt, und damals bewundert, Meine erste Reise nach Holland habe ich mit der Kriegsgräberfürsorge gemacht, so um 1966/67. wir haben bei Venlo auf einem Soldatenfriedhof gearbeitet, und haben zur Belohnung einen Ausflug nach Amsterdam spendiert bekommen, und natürlich habe ich mir auf dem Flohmarkt in Amsterdam, Peacebuttons, und einen grünen Parka gekauft.
Flower Power,
Love- ins im Vondelpark. Und diese "hektographierten" Flugblätter! ich rieche noch heute den reinen Alkohol, mit denen man die Matrizen anfeuchten musste, um Abzüge zu machen.
Man war in der ersten Stunde noch immer high vom "abnudeln" der Arbeitsblätter.
Anti-Vietnam und die psychodelischen Filme zur Musik von Jefferson Airplane und den Birds. Das war wirklich eine Zeitreise. Und keineswegs eine nostalgische. Die Naivität mit der man an die eigene Stärke geglaubt hat, wirkt auch etwas kurios.
Wie komme ich aus dieser Schleife? Wenn ich jetzt nicht aufpasse, wird die heutige Ausgabe vom Blog eine ganze Kunstzeitschrift.
Also:
Gefallen hat mir seehr, sehr gut eine Sonderausstellung zu Künstlern aus postsozialistischen Ländern.
Supergut gefallen hat mir die Ausstellung von Studio Drift! So genial auf der Rasierklinge zu reiten. Auf der einen Seite Poesie und auf der anderen Kitsch, das hat was, selbst, wenn das eine oder andere "fast" auf der falschen Seite landet. Einfach wunderschöne kinetische Objekte, Filme, Virtual Reality Lichtinstallationen. Das Publikum geht vor dieser Gruppe in die Knie.
Das muss man gesehen haben.
Und zum Schluss: die Präsentation der Sammlung des Stedelijk. Ich fahre runter zur "base" - und bin völlig verblüfft. So eine Ausstellungskonzeption habe ich nach gar nie gesehen. Auf den ersten Blick: ein wirrer Haufen von disparaten Bildern, Objekten. Beckmann und daneben Eamesstühle, Picasso und davor der Dornröschensarg von Braun. Poptapeten und eine Kienholzinstallation. Nach dem ersten Schock, verstehe ich das Anliegen und bin begeistert. So gut selbsterklärend habe ich die Kunst des 20.Jahrhunderts noch nie präsentiert bekommen. Große Klasse.
Keine Bilder mehr. Aus. Schluss. Fertig.
Danach wage ich es noch einmal mich auf die große Fahrradachterbahn zu begeben. Es ist heiß, ich radle kreuz und quer. Ich suche nichts und finde an jeder Ecke Neues.
Diese gigantischen Fahrradinstallationen sind ehrlich gesagt kein Highlight im Stadtraum. Zumal ich, grob geschätzt, 15 % für Schrott halte. Wie viel Fahrräder wohl jedes Jahr aus den Grachten geholt werden? Wie viel Hundertschaften wohl den Fahrradschrott entsorgen?
Und dabei hat man den Eindruck, dass der innerstädtische Autoverkehr immer noch enorm ist.
Ich habe heute viel von Amsterdam gesehen vieles, das ich noch nicht kannte. Ich habe heute enorm viel Neues gelernt.
Und ich habe auch herausbekommen, warum halb Amsterdam mit rosa Ballons und mit Regenbogenfahnen geschmückt ist. Diese Woche ist "Gay Pride" in Amsterdam, und am Sonntag ist die große "Gay Pride Parade" auf den Grachten - auf Schiffen und Booten. Laut Programm nehmen 71 offizielle Boote teil. Den Abschluss des offiziellen Umzugs bildet das Boot der "lesbischen Indoorfußballerinnen" Amsterdams.
Schade, das hätte ich gern gesehen. Aber bis Sonntag in Amsterdam zu bleiben, das kommt dann doch etwas zu teuer!!!
Sollte ich euch mit Kunst zugeschüttet haben, verzeiht mir, und haltet es meiner Begeisterung zu gute.
Bleibt mir gewogen,
und schaut Morgen wieder rein!


















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